Medien, Grundeinkommen und Selbsterhalt

Der Selbsterhalt ist eine der Ursachen dafür, dass sich Arbeit, Unternehmen, Institute und letzlich auch Politik nicht so verändern können, wie man es sich wünschen würde. Größe und Masse spielen dabei eine Rolle.

Beispiel Medien – ich publiziere also bin ich

Die Medien, egal ob privat oder öffentlich rechtlich, sehen sich gezwungen, ihre Existenz zu sichern, ihre Auflagen und Quoten nach Möglichkeit kontinuierlich zu halten oder zu steigern. Die Art und Weise von Berichterstattung, Themenauswahl, Einsatz von Redakteuren und Produktion: das alles ist abgestellt auf den massenweisen Abverkauf. Verkauft wird nur, was sich spektakulär in Szene setzen lässt. Die wirklich interessanten Beiträge und Recherchen reduzieren sich zusehends qualitativ und quantitativ mangels Finanzen und Zeiteinsatz. Kaufreize werden primär durch Titelseiten und Headlines erzielt. Man nimmt an, niemand möchte gute Nachrichten lesen oder mutmachende Beispiele unternehmerischen, gesellschaftlichen oder politischen Handelns präsentiert bekommen.

Die Schlagzeilen funktionieren nach wie vor nach dem Prinzip “Mann beißt Hund” und nicht “Hund beißt Mann”. Den Voyeurismus bedienen, ist Strategie und spiegelt sich über die Zahl der konsumierten Medien. Damit landen wir also beim Verbraucher. Menschen, die Bild & Co kaufen.

Je schlechter die Nachricht, je schockierender die Bilder und die Inhalte, umso größer die Zahl der Leser.

Abseits von Krieg, Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen, Konspirationstheorien und Sozialabbau gibt es noch eine andere Wirklichkeit, von der scheinbar niemand etwas wissen will.  Im Verborgenen treffen sich Leute, die bestimmte Interessen verfolgen, erfinderische Ideen haben und denen egal ist, ob sie von einer dominierenden Macht oder Elite ausgebeutet werden. Es sind die Verweigerer einer Opferhaltung, oft wissen sie nicht mal, dass sie eigentlich ein Opfer “des Systems” sind. Auf ihren Festplatten oder in ihren Köpfen haben sie Lösungen parat, beispielsweise, um unabhängig von Stromkonzernen ihre eigene Energie zu produzieren. Umweltfreundliche Autos, die hätten schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt werden können, wäre da nicht das Erdöl gewesen. Zich Beispiele sehr praktikabler Methoden für technische Innovationen liegen in irgendwelchen Schubladen. Unentdeckt, ungehört.

Die Frage, warum sie nie zum Einsatz gekommen sind, ist interessant. Nun könnte man die verhasste Erdöllobby oder die Automobilkonzerne an den Pranger stellen und irgendwo Personen ausmachen, die sich weigern, umweltfreundlich zu denken und zu handeln. Jemand, der als unbedeutende Einzelperson etwas erfunden hat, mag sich nicht sicher sein, ob seine Schöpfung tatsächlich bahnbrechend, nutzbringend oder sinnvoll ist. Er geht zwar davon aus, aber er ist ab einem bestimmten Punkt auf die Öffentlichkeit angewiesen, wenn er nicht gerade selbst über Finanzen verfügt, die Pilot- oder Versuchsprojekte möglich machen. Andere, die ihn vielleicht unterstützen würden, haben eigene Barrieren, wenn sie sich bereits im Zentrum von Macht befinden.

Nun kommen die Medien ins Spiel. Könnte man als Bürger einfach in eine Redaktion hineinspazieren und den Chefredakteur zu sprechen wünschen, ihm etwas über die eigene Arbeit erzählen und dann erwarten, dass er interessiert ist und dann auch noch in seiner Zeitung darüber schreibt?

Eher nicht. Erstens ist der Redakteur an sein Zeitungskonzept gebunden, zweitens hat er vielleicht überhaupt keine Ahnung vom Thema, drittens sehen sich Zeitungen nicht in erster Linie als Vermittler zwischen Innovation und Wirtschaft. Darüber hinaus wird die Redaktion mit Pressemitteilungen und Informationen aus aller Welt bombardiert, wer will da noch Wichtiges vom Unwichtigen filtern?

Medien berichten erst ab einem gewissen Punkt. Nämlich dann, wenn es sich bei dem Bürger um einen bekannten, angesehen, anerkannten, von irgendwem in den Rang Gehobenen oder Protegierten handelt. Oder alles darauf hindeutet, dass es sich garantiert um eine “Weltneuheit” oder um einen “revolutionären Ansatz” handelt. Oder dann, wenn bereits andere Medien auf den Zug aufgesprungen sind. Dann mag sich so manch einer darüber ärgern, dass er nicht erkannt hat, dass dieser Niemand zu einem Jemand geworden ist.

Die Regel ist, dass nicht Neuigkeiten die Schlagzeilen machen, sondern Namen: Shell, Paris Hilton, Deutsche Bank, Opel-Manager, Bundesvorsitzender, Vorstandsmitglied, die Leitfigur. Schlagzeilen machen außerdem Missstände: die Krise, der Tod, das Sterben, die Verseuchung, die Infiltration, die Konspiration, die Vernichtung, die Ausbeutung, die Ungerechtigkeit, der Fanatismus, der Radikalismus, der Extremismus, die Diskriminierung, die Veruntreuung, der Betrug. Schlagzeilen machen Höchstleistungen: die Spitzenzeit, das schnellste Flugzeug, der höchste Wolkenkratzer, das kleinste Elementarteilchen, die erste Mondlandung, die weiteste Entfernung, die gefährlichste Expedition.

Schlagzeilen sind das Gegenteil von Harmonie und Mäßigung. Schlagzeilen sind ihrem Wort nach gewaltig. Sie produzieren Emotionen und tarnen sich als Fakten.

Die Aufmerksamkeit des Lesers ist es, die gefangen werden muss, egal, was auf Seite Zwei stehen mag. Es geht immer nur um Seite Eins. Die Medien, die mit dicken Lettern und effektvollen Bildern ins Auge springen, gehen mit einem Machtinstrument um. Sie tun dies in leichtfertiger Art, weil nicht Aufklärung und Information das erste Anliegen ist, sondern der Verkauf. Genau das ist der Fehler in dem ganzen System.

Das lässt sich vielleicht besser verstehen, wenn man als Herausgeber einer Zeitung den Chefredakteuren insofern freie Hand gibt, als dass es nicht primär um die Absatzzahlen und den Umsatz geht, sondern darum, eine Zeitung zu produzieren, die das “höher, weiter, besser, schneller, effektiver” ignoriert. Die nicht die ganze Welt ins Visier nimmt, sondern nur den Teil, in dem sie selbst agiert.

Der gemächliche Reporter

Nähme man weiter an, dass der Redakteur sich nicht auf die großen Events dieser Welt begibt, sondern seinen eigenen Dunstkreis untersucht. Zu Treffen oder Veranstaltungen geht, die er problemlos erreichen kann. Per Pedes, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Wo er mit realen Menschen und Ideen konfrontiert wird, die im regionalen Raum Fuß fassen. Denn Schöpfung und Handlung passiert überall. Sei es im Bereich der Kunst und Kultur, sei es im Bereich von Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und so weiter. Was würde das bewirken?

Es würde dazu führen, dass der regionale Raum wieder an Bedeutung gewinnt – was dringend nötig ist. Es würde bedeuten, dass die Massenveranstaltungen und Großevents, zu denen heute alle hinpilgern, wo sich Kameramänner- und Frauen gegenseitig auf die Füße treten und den dortigen Sprechern und Prominenten die Mikros in die Nasen stoßen, sich auf ein erträgliches Maß reduzierten. Wo die Zuschauermassen kanalisiert und kontrolliert werden müssen, um Chaos zu vermeiden. Denn wenn in Berlin eine Welt-Meisterschaft ausgetragen wird, sind eben nur Berliner Journalisten vor Ort. Die können dann, wenn alles gelaufen ist, einfach wieder nach Hause gehen, zurück zu ihren Freunden und ihren Familien. Sie brauchen nicht in einer fremden Stadt, in einem zu bezahlenden Hotelzimmer zu übernachten. Als Lokalmatadoren kennen sie sich aus, kennen die Menschen, die Geschäfte, die Strukturen, die Probleme und die positiven Entwicklungen.

Was für ein Aufwand wird aber betrieben, um die Journalistenhorden von einem Mega-Event zum nächsten zu karren. Wo sie sich auf die bekannten Größen stürzen wie ein Heer feindlicher Hornissen.

Statt dem Mainstream zu folgen, der bis auf Monotonie, Gigantomanie und Massengeschmack nichts zu bieten hat, agieren Journalisten im Kleinen, sozusagen als Gegengewicht zum Massenmedium. Ihre Artikel müssen allerdings von einer relevanten Zahl von Menschen in dieser Region gelesen werden, denn nur eine vielfältige Leserschaft kann aus dem was machen, was die Zeitung ihnen bietet. Würde sich ein lokales Medium (egal ob on- oder offline) auf die Fahne schreiben, ein Konzept der Kooperation zu verfolgen, nämlich Ideen und Köpfe zusammenzubringen, um eine neue und andere Art produktiver Schöpfung zu ermöglichen, hätten wir schöne Zustände. Sie bekäme auf Dauer auch eine treue Leserschaft, denn statt ständig schlechte Laune verursachende Katastrophenmeldungen könnte man sich vielleicht wirklich einen Mehrwert von der Zeitung versprechen.

Die Zeitung könnte zu einem aktiven Teil der Wertschöpfung und Verbesserung gesellschaftlichen Umgangs werden, indem sie aufklärt, informiert, spannende Interviews mit Leuten macht, die erstmal keiner kennt – und zwar völlig abseits von der Art investigativen Journalismus (den es dennoch geben muss), der jedoch insoweit die Köpfe dominiert, als dass er Skandale, Betrug und Verletzung von Menschenrechten aufdeckt, jedoch nicht lösungsorientiert berichtet. Sondern in der Wiederholung der Nachrichten weiter am Selbstbewusstsein der Menschen frisst, bis sie sich wie ohnmächtige Marionetten fühlen. Da wird etwas aufgedeckt und man wird dann einfach damit sitzen gelassen.

Statt aufrüttelnde Reden, Bilder und Entrüstung zu publizieren (Rechtsradikaler prügelt Rentner zu Tode, Öl läuft ungehindert ins Meer), wäre es doch mal eine sinnvolle Abwechslung, lesen zu können, wo es im eigenen Ort Vereinigungen, Organisationen oder Einrichtungen gibt, die sich sammeln, um diese oder jene Aktion ins Leben zu rufen, wer hat sich gerade wo aufgestellt? Beispielsweise mobilisiert man Helfer dort, wo sie den Ort eines Geschehens auch erreichen können und teilt Treffpunkt und Organisationsablauf mit. Zum Ausgleich der bestehenden Medienlandschaft sollten wir mehr darüber lesen, was wir konkret tun können und nicht was “eigentlich getan werden müsste”.

Eins zu eins Realität

Wenn ein Wissenschaftler oder Politiker ein neues Gesellschaftskonzept auflegt, aber nichts weiter tut, als darüber Bücher zu schreiben und Vorträge zu halten, sich aber nicht auf die Straße begibt, um im echten Leben von Mensch zu Mensch Basisarbeit zu betreiben, darf man sich fragen, was er eigentlich bezwecken will. Wer nur ein großes Publikum akzeptiert, nur vor Sälen spricht, sich in bezahlte Talkshows einladen lässt, dient primär dem Selbstzweck.

Die Entfremdung und Entfernung von der eigenen anfassbaren Wirklichkeit passiert nicht nur metaphorisch, sondern auch geographisch. Leute reisen in der ganzen Welt herum, kennen aber nicht mal ihr eigenes Viertel, noch haben sie irgendwelche engen zwischenmenschlichen Kontakte zu der Umgebung, in die sie dann zurückkehren. Wer kennt eigentlich den Namen des Kioskbesitzers um die Ecke, wer weiß, wie die Fleischereifachverkäuferin lebt. Wer hält einen Schnack mit dem Mitarbeiter bei der Post? Wer weiß, ob der Nachbar in der vierten Etage verheiratet ist? Wer hält überhaupt noch den Blickkontakt zu dem DHL-Paketlieferanten, bei dem man seine Unterschrift leistet? Wer nimmt sich die Zeit, sein Auto aus der Werkstatt abzuholen und mit dem Monteur zu sprechen? Wer veranstaltet eine Party und lädt das Mietshaus ein? Wer macht die Tür auf? Wer macht den ersten Schritt?

Bei einigen dieser Fragen fällt etwas auf: Wir leben in einer Welt, die sich einem System unterworfen hat. Dem System der eins-zu-eins Entfremdung. Selbst, wenn ich heute beschließe, dass ich ab sofort die Verkäufer bei Edeka mit Namen ansprechen will, sie frage, wie es ihnen geht und sie mich kennen lernen sollen, wird das nicht so leicht werden. Es gibt Schichtdienst, die Fluktuation der Mitarbeiter ist nicht selten groß, ich habe kaum Zeit, mich an jemanden zu gewöhnen, er mag nächste Woche schon weg sein. Im Telekom-Laden genau das gleiche. Wenn ich da überhaupt noch hingehe. Wo hat eigentlich Alice seinen Sitz in Hamburg? Kann man da einfach hingehen und sich von Aug zu Aug beraten lassen? Sind das nicht alles Massenproduzenten? Worauf kann ich mich verlassen, worauf konzentrieren?

Wie steht esum die Lokalpolitik? Wie viele Menschen gehen da eigentlich hin, zur Bürgerschaftsversammlung in Hamburg Altona? Viel scheinen wir über das Weltgeschehen zu wissen. Dabei ist klar, dass wir nichts wissen und nichts verstehen können, wenn wir nicht mindestens selbst einmal bei irgend etwas dabei gewesen sind. Gibt es nicht diesen Ausspruch: “Glaube nur, was du mit eigenen Augen gesehen hast?”

Beobachten kann man noch etwas: Meinung machen, das wollen viele. So kann man jetzt vermehrt Kommentare lesen, die als Reaktionen von Zeitungsartikeln online veröffentlicht werden. Eine Vielzahl der Kommentatoren beruft sich wiederum auf andere Medien, plappert Parolen und Schlagzeilen nach – es wird theoretisiert bis hintengegen. Was fehlt, sind konrete Beispiele aus dem eigenen Leben. In Bezug auf das Grundeinkommen ein Artikel aus der taz: “Boheme ohne Kühlschrank“. Hier wird schön deutlich, was passiert, wenn sich Menschen virtuell begegnen, virtuelle Nachrichten konsumieren und (mit begrüßenswerten Ausnahmen) schnelle Kommentare abfeuern. Wenn man den Computer ausmacht, sitzt man wieder alleine da und hat nicht das Gefühl, es sei etwas Aufregendes passiert.

Fruchtbarer wäre es, man würde sich im wirklichen Leben zu solchen Debatten treffen. Aber erstaunlicherweise ist es genau andersherum: Der virtuelle Raum ist voll von Grundeinkommensdiskutanten. Eine unglaublich große Zahl scheint sich dafür zu interessieren, ist entweder dafür oder dagegen, man hat das Gefühl: Die ganze Republik scheint informiert zu sein. Dann geht man zum Stammtisch um die Ecke und trifft dort acht Leute. Oder zu einer Podiumsdiskussion mit zwanzig Besuchern.

Hier relativiert sich plötzlich der Eindruck und im ersten Moment mag man enttäuscht sein. So gepolt, wie wir alle auf Masse sind, hat man das Gefühl: naja, die paar Leutchen. Was wollen wir hier schon groß verändern? Aber Kleinheit ist nicht unbedingt schlecht oder hat etwas mit der Qualität der Erfahrungen zu tun, die wir in der Begegnung mit anderen machen. Vielmehr verlässt man häufig so eine kleine aber feine Diskussion mit Aufwind, einem guten Gefühl und einer oder zwei neuen Bekanntschaften.

Hier schließt sich der Kreis. Wenn Menschen, die sich auf das konzentrieren, was sie erfassen und erfahren können, ohne sich zu überfordern, sich in kleinen Kreisen engagieren, behalten sie erstens den Überblick, erfassen das Ganze und können Beziehungen eingehen, die dauerhafer Natur sein können. Darum ist schon eine Ratsversammlung mit über hundert Personen schwierig zu bewältigen, weil der Mensch damit beginnt, sich auf einzelne Personen zu konzentrieren, da er ja nicht mit jedem ins Gespräch kommen kann. In der Regel ist das der oder die Redner.

Damit ist nicht automatisch gemeint, sich von Großveranstaltungen fern zu halten. Die werden ohnehin beworben, besucht und stehen im Blickpunkt. Es geht wie immer um die Balance. Zumal Größe irgendwann den Zweck auffrisst. Das sieht man an Organisationen wie Gewerkschaften oder Innungen. Hier dominiert der Selbsterhalt und steht damit über den Zielen und Wünschen der Mitglieder und vor allem Nichtmitglieder. Das ist bei Parteien nicht viel anders.

So ist der Weg zu einem Grundeinkommen also lang und steinig. Eine “große Revolution”, wie vielleicht manchmal von manchen herbeigesehnt, weil wir ungeduldige Wesen sind, ist genau aus dem Grund nicht der richtige Weg. Weil eine Revolution sich selbst schaffen und dann erhalten muss. Zu dem Preis, den Revolutionen nun mal kosten.

Ist ein Grundeinkommen erst einmal etabliert, löst sich der Knoten und vieles, was vorher unbedingt erhalten werden musste, darf sich jetzt einfach auflösen und sich komplett neu erfinden.

Eine Antwort auf diesen Artikel.

  1. Veröffentlicht von NixZen am Mai 21, 2010 um 9:22 pm

    Es gibt aber auch mediale Lichtblicke, zumindest in der Musik-Szene und wer weiß….
    http://nixzen.wordpress.com/2010/05/21/die-barte-kommen/

    Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.